Der Möbelmarkt in Asien während und nach der Pandemie

Im gesamten asiatisch-pazifischen Raum gibt es Hunderttausende von Mitarbeitern, die seit Monaten von zu Hause aus arbeiten, seit die Regierungen in der Region Schließungen und soziale Distanzierungsmaßnahmen verhängt haben, um der Pandemie Herr zu werden.

„Eine wichtige Maßnahme, die von Regierungen auf der ganzen Welt ergriffen wurde, um die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, besteht darin, diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten können, zu ermutigen, dies auch zu tun“, so die Internationale Arbeitsorganisation (ILO), die dies als eine Möglichkeit zur Förderung der physischen Distanzierung bezeichnet. Bei Asbo findet man Büromöbel in Heilbronn, welche die Arbeit im Home-Office ideal unterstützen.

Umgestaltung der Arbeitsplätze

Unternehmen der Wohndesign- und Möbelbranche erwarten, dass sich der Work-from-Home-Trend in den nächsten Monaten fortsetzen und die Nachfrage nach Büromöbeln in Asien ankurbeln wird. Die neue Nachfrage wird von Privathaushalten kommen, die bisher nie solche Möbel kaufen mussten.

Steigende Umsatzzahlen

Menschen verbringen jetzt so viel Zeit zu Hause und beginnen zu erkennen, dass es von Vorteil ist, ein richtiges Home-Office einzurichten. Die beliebtesten Produkte sind Stehpulte und ergonomische Bürostühle. Im gesamten asiatisch-pazifischen Raum haben Angestellte, die zu Hause arbeiten, Büromöbel gekauft, da Esszimmerstühle und Küchenarbeitsplatten nicht für stundenlange Schreibtischarbeit ausgelegt sind.

Die japanischen Möbelfirmen Itoki und Kokuyo verzeichneten im Geschäftsjahr, das am 31. März endete, einen deutlichen Umsatzanstieg aufgrund der gestiegenen Nachfrage von Angestellten nach Bürotischen und -stühlen, so ein Bericht der Nikkei Asian Review. Allein der Umsatz von Kokuyo mit Bürostühlen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 150 Prozent.

Schon vor der Pandemie gehörte der asiatisch-pazifische Raum zu den am schnellsten wachsenden Märkten für Wohn- und Büromöbel. Das stetige Wirtschaftswachstum der letzten Jahre hat die Zahl der Eigenheimbesitzer erhöht und eine größere Mittelschicht geschaffen, die sich neue Einrichtungsgegenstände leisten kann. Laut Euromonitor International ist der asiatisch-pazifische Raum der wertmäßig größte globale Markt für Heimtextilien und der am schnellsten wachsende.

Das Wachstum wird zudem durch steigende verfügbare Einkommen unterstützt. Die immer anspruchsvolleren Vorlieben der Haushalte und das steigende Interesse, ein komfortables und attraktives Zuhause zu schaffen, bieten gute Chancen im Bereich der Einrichtungshäuser.

Neue Verbrauchertrends und Innovationen

Experten sagten, dass COVID-19 zwar die Nachfrage nach Wohnmöbeln beeinflusste, den Unternehmen aber auch Möglichkeiten bot, angesichts neuer Verbrauchertrends zu innovieren.

Analysen haben festgestellt, dass der „Homebody Reset“ einer der neuen Treiber für das Konsumverhalten ist. COVID-19 ermutigt die Verbraucher dazu, zu Hause zu bleiben, und sie geben den Ausgaben in den eigenen vier Wänden den Vorrang vor den Ausgaben außerhalb des Hauses. Die Asiaten seien sich ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens bewusster, vor allem durch frühere Erfahrungen mit öffentlichen Gesundheitskrisen wie dem Ausbruch des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS).

Ergonomie im Home-Office und -Schooling

Ärzte und Gewerkschaften raten Angestellten im Home-Office, ergonomische Stühle und einen eigenen Arbeitstisch zu kaufen, um produktiv und komfortabel zu bleiben. Berufstätige Mütter müssen auch an den Lernraum ihrer Kinder denken, da Online-Kurse zur Norm geworden sind Entsprechend ist die Nachfrage nach Home-Office- und Kindermöbeln in Asien gestiegen.

Da sich der Lebensstandard verbessert, sind Eltern zunehmend bereit, geeignete Möbel zu kaufen, um ein gutes Umfeld für die Entwicklung ihrer Kinder zu schaffen. Es wird erwartet, dass die Pandemie diese Nachfrage ankurbeln wird. Die Ausbildung der Kinder ist eine der Prioritäten asiatischer Familien. So ist es üblich, dass eine Mittelklassefamilie über 30 Prozent ihres monatlichen Einkommens für die Ausbildung der Kinder aufwendet.

Mit der Wiedereröffnung der Büros kehren einige Angestellte von zu Hause aus zur Arbeit zurück

Experten sagen, dass COVID-19 die Arbeitsumgebung verändert hat. Während sie nicht davon ausgehen, dass alle Angestellten komplett von zu Hause aus arbeiten, erwarten sie, dass Unternehmen im Rahmen der neuen Normalität partielle Heimarbeitsregelungen einführen werden.

Bereits vor dem Ausbruch des Virus hat die Zahl der Mitarbeiter, die von zu Hause aus arbeiten, in den letzten zehn Jahren zugenommen, da die Technologie mehr Remote-Arbeit ermöglicht.

Beratung für den chinesischen Fußball

Die chinesische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt den Fußball im Reich der Mitte mehr zu fördern, um mittelfristig eine konkurrenzfähige Nationalmannschaft sowie eine attraktive Liga aufzubauen.

Wir unterstützen dabei beratend das Unternehmen „Spielkultur“ des ehemaligen Bundesliga-Profis Thomas Ernst. Spielkultur möchte neben der Popularität, vor allem das Niveau des chinesischen Fußballs weiter steigern.

Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert Spielkultur in der Provinz Hunan professionelle Talentförderung durch den Einsatz deutscher Lizenz-Trainer vor Ort und plant das Angebot zukünftig auf weitere Provinzen auszudehnen.

Nach dem ersten Jahr unserer erfolgreichen Zusammenarbeit zum Markteintritt unterstützen wir als Beratungsunternehmen auch die weitere Expansion auf dem chinesischen Markt. 

Förderung unternehmerischen Know-Hows

Die Förderung unternehmerischen Know-Hows durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Unternehmen, welche sich zu wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung, sowie weiteren speziellen Bereichen beraten lassen möchten.

analyse asia ist als akkreditiertes Unternehmen in der Lage, seinen Kunden Beratungsleistungen anzubieten, welche mit bis zu 90 % durch das BAFA gefördert werden.

Weitere Informationen zu Voraussetzungen, Verwendung sowie Umfang und Konditionen erhalten sie auf der Homepage des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter folgendem Link: BAFA Beratungsförderung für Unternehmen.

Bei individuellen Fragen zu Fördermöglichkeiten und Beratungen schreiben sie uns einfach eine E-Mail.

Akkreditierung für Vorgründungsberatung

Mit dem Beratungsprogramm Wirtschaft (BPW) subventioniert die Landesregierung über die NRW-Bank eine professionelle Beratung für Personen mit Gründungsvorhaben, damit diese schon vor der Realisierung ihrer Geschäftsidee eine solide strategische Grundlage aufbauen können.

Durch die Akkreditierung von analyse asia für das BPW können angehende Unternehmensgründer eine Förderung über anfallende Beratungskosten von 50 % in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zu Voraussetzungen, Verwendung sowie Umfang und Konditionen erhalten sie auf der Homepage der NRW-Bank unter dem folgendem Link Beratungsprogramm Wirtschaft.

Bei individuellen Fragen zu Ihrer Unternehmensgründung schreiben sie uns einfach eine E-Mail.

Alkoholkonsum in China

In diesem Blogeintrag befassen wir uns zum größten Teil mit dem weiblichen Bierkonsum in Chinas Nordosten. Die primäre Datengrundlage des folgenden Blogeintrags beruht auf den Ergebnissen einer Datenerhebung von analyse asia mit dem unternehmenseigenen Online-Marktumfragesystem OMUS, ergänzt durch persönliche Erfahrungen des Verfassers. Im Auftrag des Online-Portals Statista wurden 1258 Konsumenten im Alter von 18 bis 60+ Jahren innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen befragt. Der größte Anteil der Teilnehmer ist zwischen 25 und 44 Jahren alt und verdient monatlich zwischen 1500 und 4999 RMB. Fast alle Befragten kommen aus der Provinz Liaoning. Die meisten von ihnen sind Angestellte oder Beamte und verheiratet. Da wir in diesem Beitrag geschlechterspezifisch auswerten, nutzen wir lediglich die Antworten der 1007 Befragten, die alle demographischen Fragen beantworteten. Als sekundäre Quelle wurde insbesondere der „WHO Global status report on alcohol and health 2014“ genutzt.

Alkoholkonsum in China

Obwohl Alkohol in der chinesischen Gesellschaft schon immer als wichtiges Gut eingestuft wurde, tranken früher die meisten Männer nur bei traditionellen Festen oder an sonstigen arbeitsfreien Tagen. Die Frauen im besten Fall gar nicht. Als Konsumgut war Bier bis zur Gründung der Germania-Brauerei 1903 in Qingdao Chinesen fast gänzlich unbekannt. Mittlerweile hat sich vieles verändert: Mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik änderte sich das Konsumverhalten bei alkoholischen Getränken deutlich. Es wird nicht nur vermehrt und öfter getrunken, sondern auch die Vorlieben ändern sich. Die klassischen alkoholischen Getränke wie zum Beispiel der Reis-Schnaps Bai Jiu (白酒), verlieren immer weiter an Relevanz und Marktanteilen. Bevor ich mich mit der Erstellung dieses Eintrages befasste, bat ich eine chinesische Freundin mir in wenigen Zeilen Ihren Eindruck über den derzeitigen Status von Alkohol in China zu beschreiben. Es wurde ein ganz persönlicher und ausführlicher Blick hinter die gesellschaftlichen Kulissen, welcher sehr zum Verständnis des geänderten Konsumverhaltens beiträgt.

Mittlerweile stellt China einen der am härtesten umkämpften Märkte für den Verkauf alkoholischer Getränke weltweit dar. Gleichzeitig steigt der Konsum pro Kopf weiterhin kontinuierlich an. Die folgenden Daten stammen aus dem aktuellen „WHO Global status report on alcohol and health 2014“. Wir merken an, dass die genutzten Daten zum Konsum in China aus dem Jahr 2010 stammen. Betrachten wir den Alkoholkonsum der Gesamtbevölkerung, war China 2010 im internationalen Vergleich mit 6,7 Litern pro Kopf noch weit abgeschlagen. Streichen wir die überraschend große Anzahl chinesischer Nichttrinker (56%) aus dieser Rechnung, ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Im direkten Vergleich wurden 2010 trinkfeste Staaten wie Irland, Frankreich oder Australien mit einem durchschnittlichen Pro Kopf Verbrauch ab 15 Jahren von 15,1 Liter reinem Alkohol per anno erstmalig überholt. Unterteilt in Geschlechter tranken Frauen durchschnittlich 7,6 Liter und Männer 18,7 Liter pro Jahr. Spirituosen hatten mit 69% den größten Anteil an diesem Ergebnis.

Exemplarisch zusammengefasst bedeuten 15,1L reiner Alkohol unterteilt in die Gesamtanteile von Schnaps, Bier und Wein, dass der durchschnittliche chinesische Alkoholkonsument in 2010 42,4 Flaschen Doppelkorn, 8,4 Kästen Bier, 1 Kiste Wein +1 Flasche trank. Im Vergleich dazu der Alkoholkonsum westlicher Staaten 2010: Irland (14,7l), Australien (14,5l), USA (13,3l), Frankreich (12,9l)und Italien (9,9l) pro Konsument (Berechnungsformel: Menge in ml x (Vol.-% / 100) / 1000 = Liter reiner Alkohol)

Aktuelle Daten unserer eigenen Datenerhebung

Die gerade zitierten Daten der aktuellsten WHO Studie (2014) stammen aus dem Jahr 2010 und beruhen auf einer überregionalen Datenerhebung, so dass diese mit unseren Ergebnissen nur indirekt vergleichbar sind. Unsere Daten geben stattdessen einen deutlichen und vor allem aktuelleren Einblick in den Mikrokosmos Alkoholkonsum im Nordosten Chinas. Durchschnittlich trank jeder Befragte fast 8 Flaschen Bier in den letzten sieben Tagen vor der Befragung (7,78). Die Damen hatten mit durchschnittlichen 6,5 Flaschen einen überraschend großen Anteil daran. Die von ihnen am stärksten präferierte Brauerei war Qingdao mit 22,5 % gefolgt vom japanischen Joint-Venture Partner Suntory den 20,2 % der Befragten eindeutig präferierten. Platz drei belegte die lokal ansässige Brauerei Harbin mit 16,6 % der Gesamtstimmen. Grundsätzlich ist an dieser Stelle anzumerken, dass sich die Präferenzen der Damen deutlich weniger stark verteilten als bei den Herren. Die Männer favorisierten zwar auch Qingdao mit 20,9 % und Suntory erreichte wieder den zweiten Rang mit noch 13,6 % der Stimmen, danach verteilten sich die Vorlieben jedoch deutlich breiter als bei den Damen. Besonders aktiv am Konsum beteiligen sich insbesondere junge Frauen im Alter von 25 bis 34. Die 228 Teilnehmerinnen tranken durchschnittlich in der Woche vor der Befragung 7 Flaschen Bier und favorisierten dabei eindeutig Qingdao oder Harbin.

Wir haben das Gesamtergebnis aus Interesse einmal auf ein Jahr hochgerechnet: Jeder Befragungsteilnehmer trank im Jahr 2014 gemäß unserer auf den Befragungsergebnissen basierenden Kalkulation 8,3 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Streichen wir die komplett Abstinenten und ehemaligen Trinker kommen wir auf durchschnittliche 14,7 Liter in diesem Jahr.

An dieser Stelle ist anzumerken, dass in unserer Kalkulation nur der Konsum von Bier und Spirituosen berücksichtigt wurde. Der Pro Kopf Konsum wäre natürlich noch höher, wenn der Weinkonsum addiert werden würde. Der Anteil von Wein am Gesamtkonsum belief sich in China 2010 auf 3 % und wird sich bis 2014 spürbar vergrößert haben. Zudem konnten wir Konsumenten zwischen 15 und 18 Jahren nicht berücksichtigen, da wir nur Erwachsene befragt haben. Als unsere Berechnungsgrundlage dienten die gängigen chinesischen Einheiten mit Flaschen á 580 ml und 3,5 ‰ für Bier sowie 0,5l und 45 ‰ für Spirituosen.

Geschlechtergetrennt tranken die befragten Frauen auch ohne eingerechneten Weinkonsum fast 12 Liter reinen Alkohol in 2014. Alle Konsumenten präferierten, unabhängig vom Geschlecht, lieber Bier als Schnaps, was der Spirituosenanteil von 27% am Gesamtkonsum zeigt. Dieses Ergebnis bestätigt auch meine persönliche Erfahrung aus Geschäftsreisen im chinesischen Nordosten. Bei Geschäftsessen und auch privat wurden eher selten traditionelle Spirituosen wie Bai Jiu gereicht. Es wurde zwar viel getrunken vermehrt jedoch chinesisches Bier mit einem deutlich geringeren Alkoholanteil (3,5‰) als ich es in Deutschland gewohnt bin. Zumindest die Chinesen im Nordosten haben sich zu Biertrinkern entwickelt.

Marktforschung mit OMUS

Qualitativ hochwertige und valide Daten sind nur mit durchdachten Methoden und wirksamen Werkzeugen zu generieren. Um dies garantieren zu können, haben wir das Online-Marktumfragesystem OMUS entwickelt. Die Ergebnisse der Datenerhebung im letzten Artikel zum Kaufverhalten chinesischer Konsumenten basieren auf diesem System. Mit dem Marktforschungstool werden die Umfragedaten schnell, ressourcenschonend und transparent erhoben. Darüber hinaus ist es möglich spezifizierte Umfragen durchzuführen. Dies beinhaltet beispielsweise die Befragung bestimmter Zielgruppen oder Berücksichtigung einzelner Provinzen. Wir nutzen es primär, um die Konsumpräferenzen in Asien (speziell China) zu erforschen und bieten die Nutzung zukünftig auch interessierten Marktforschern und Unternehmen an.

Kürzlich wurde eine Datenerhebung in vier First-Tier-Städten in China von uns im Auftrag von Statista erfolgreich durchgeführt. Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst in dem Dossier „Grocery shopping in China“ auf dem Online-Portal der Statista GmbH.

Für weitere Informationen können Sie sich unter folgendem Link die Broschüre zu OMUS herunterladen.

Meinungsforschung in China. Schneller, sicherer, OMUS!

Das Online-Marktumfragesystem OMUS ermöglicht es, chinesische Konsumenten innerhalb kurzer Zeit zu Produktdesign, Markenkommunikation und Konsumverhalten zu befragen. Für die Umfragen können die Befragungsteilnehmer ihre eigenen Smartphones und PCs nutzen. Zusätzlich ist es möglich, Antworten bei Face2Face-Befragungen direkt vom Befrager in das System eintragen zu lassen (bspw. mit einem Tablet). Die Ergebnisse werden dem Auftraggeber in einer iPad-App in Echtzeit grafisch aufbereitet dargestellt.
In Kombination mit unserem System bieten wir unseren Klienten einen Service, welcher alle relevanten Schritte von Field Studies abdeckt. Dieser umfasst die Entwicklung und Übersetzung des Fragebogens, die Datenerhebung sowie die abschließende grafische Ausgabe der Ergebnisse.

Weitere Informationen und die Online-Broschüre finden Sie auf der Homepage unter dem Menüpunkt „OMUS“.

Dachverbund Deutscher Bergbau für Asien

Analyse asia freut sich, Ihnen den Dachverbund Deutscher Bergbau für Asien vorstellen zu dürfen. Die Mitglieder des Verbundes werden in fünf Schritten im chinesischen Markt verankert und dauerhaft durch Kongresse, Messeteilnahmen und eine Repräsentanz vertreten sein. Durch diesen Verbund entstehen den teilnehmenden Unternehmen zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel die Überwindung der Sprach- und Kulturbarriere, Kostensenkung durch Synergieeffekte sowie eine permanente Erreichbarkeit vor Ort. Ein Netzwerk zu potentiellen chinesischen Neukunden existiert bereits und wird stetig erweitert.

Die ausführliche Broschüre steht Ihnen hier zum Download bereit. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Aktuelle Reformen und Regulierungen in China

China handelt gezielt gegen ausländische Unternehmen!

Dieser Eindruck kann entstehen, wenn man die Pressemeldungen der letzten Wochen ohne tiefere Kenntnis betrachtet. Doch welchen Hintergrund haben die gegen ausländische Unternehmen wie VW, Audi oder Microsoft ausgesprochenen Strafen tatsächlich?

Aus unserer Sicht handelt es sich bei den derzeitigen Strafmaßnahmen primär nicht um eine politische Attacke gegen ausländische Handelspartner, sondern um eine Anwendung bestehender Gesetze. Die vermehrten Überprüfungen von Unternehmen durch die chinesischen Behörden in den letzten Wochen und Monaten haben überwiegend innenpolitische Gründe, wie beispielsweise die aggressive Korruptions- und Kartellbekämpfung innerhalb der Volksrepublik. Zudem steigert die Bevölkerung durch regelmäßige Herstellerkritiken in den Sozialen Netzwerken die Aufmerksamkeit der chinesischen Wächter, was den Konsumentendruck zukünftig noch stärker werden lässt.

Die Anzahl chinesischer Reisender, welche im Ausland Preise der westlichen Marken mit denen in der Heimat vergleichen können, wächst jährlich um mehr als 10 Millionen. Leider bleibt in der westlichen Presse häufig unerwähnt, dass nicht nur Untersuchungen gegen ausländische Firmen und deren chinesische Partnerunternehmen geführt werden. Auch zahlreiche nationale Unternehmen wurden in diesem Jahr zu hohen Geldstrafen aufgrund von Gesetzesverstößen verurteilt. Schlagzeilen wie „China zieht gegen die Autobranche zu Felde“ oder „Nun trifft es auch Audi: China straft deutsche Autobauer ab…“ implizieren dem Leser zwar etwas anderes, jedoch setzen die chinesischen Behörden gegenwärtig nur eine bereits seit 2008 bestehende Gesetzgebung akribisch durch. Abschließend sollte erwähnt werden, dass viele der in China involvierten ausländischen Unternehmen gegenwärtig auch in Indien hohe Strafen wegen Preisabsprachen zahlen müssen.

Grundsätzlich gibt es für westliche Unternehmen deutlich mehr positive Entwicklungen aus der Volksrepublik zu berichten. Eine voranschreitende Öffnung wird deutschen Firmen in Zukunft den Zugang zum weltgrößten Binnenmarkt vereinfachen. So ist unter anderem beabsichtigt, den enormen bürokratischen Aufwand für ausländische Unternehmen bei der Gründung einer Tochtergesellschaft in China massiv zu verringern. Von diesen Neuerungen kann zukünftig besonders der Mittelstand profitieren.

Des Weiteren wird die Internationalisierung des Renminbi stetig vorangetrieben. Nachdem die Bank of China im Juni 2014 eine eigene Clearing-Bank in Frankfurt eröffnet hat, können internationale Handelsgeschäfte nun auch über die chinesische Währung abgewickelt werden. Dies wird den bilateralen Handel zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen deutlich erleichtern. Laut des Strategieexperten der Deutschen Bank Liu Linan ist damit zu rechnen, dass in drei Jahren bereits fünf bis sechs Prozent der internationalen Handelsgeschäfte über die chinesische Währung abgewickelt werden. Wenn wie geplant weitere Standorte in den europäischen Finanzmetropolen folgen, ist eine Entwicklung Europas zum größten Überseemarkt nach Hongkong für den Renminbi zu erwarten.     

Darüber hinaus wird die Privatisierung chinesischer Unternehmen weiter forciert. Konkret handelt es sich um ein Pilotprojekt mit zwei Staatsfonds, die gegenwärtig primär auf die Verwaltung ihrer Investitionen ausgerichtet sind. Durch die Privatisierung verschiedener Anteile sollen sich die Fonds in Zukunft vermehrt auf die eigene Wertschöpfung konzentrieren können. Auch die Unternehmen im Staatsbesitz CNBMG (China National Building Materials Group Corporation) und CNPG (China National Pharmaceutical Group) werden nun mit Hilfe ausländischer Investoren privatisiert, um zukünftig ein professionelleres Management zu installieren. Unterstützend werden schon jetzt neue Anreizsysteme getestet, welche zur Neugewinnung externer Führungskräfte dienen sollen.       

Zusammenfassend betrachtet befindet sich die chinesische Wirtschaft in einer Phase stärker werdender struktureller Veränderungen. Diese beinhalten für westliche Unternehmen viele positive, aber auch einige negative Entwicklungen, wie geringere Margen oder vermehrte Durchsetzung des gesetzlichen Reglements. Um weiterhin ihren globalen Spitzenplatz verteidigen zu können, sollten sich gerade die deutschen Mittelständler vermehrt nach den sich bietenden Chancen ausrichten und Risiken nach individueller Analyse nicht unbeachtet lassen.

Wir haben uns vergrößert!

Seit dem 1. September 2014 sind unsere Geschäftsräume an neuer Wirkungsstätte zu finden. Aufgrund des Unternehmenswachstums der letzten Monate war ein Umzug von unserer alten Adresse an der Universität in größere Räumlichkeiten notwendig geworden.

So bietet unsere neue Adresse drei Büros sowie einen Konferenzraum. Des Weiteren gibt es einen Außenbereich, welcher jederzeit von allen Mitarbeitern genutzt werden kann. Die zentrale Lage (Innenstadt, drei Minuten vom HBF) ermöglicht unseren Kunden und Mitarbeitern einen noch leichteren Zugang zu unseren Geschäftsräumen.